Zivilcourage-Training                                                        

Gewaltfrei eingreifen ohne sich selbst zu gefährden    

"Wir sind nicht nur verantwortlich für das was wir tun, sondern auch für das was wir nicht tun!" (Molière)

      

Ziele und Inhalte meines Zivilcourage-Trainings sind:

  • Schärfen der Aufmerksamkeit für die Notwendigkeit zivilcouragiertem Verhaltens im Alltag

  • Bewusstsein schaffen für das Thema "Zivilcourage"

  • Sensibilisierung zum Thema

  • Bewusstmachung der eigenen Einstellung und inneren Haltung

  • Was sind übergriffige, diskriminierende oder bedrohliche Situationen? Wie kann ich mich als Beobachter/in verhalten?

  • Aufzeigen und Einüben konkreter Handlungs­optionen und die Erweiterung des jeweils eigenen Verhaltensrepertoires

  • Methoden der Deeskalation und Hilfeleistungen

  • Selbstbewusstes und sicheres Auftreten erlernen

  • Eigene Stärken und Grenzen erleben

  • Ermutigung zu zivilcouragiertem Verhalten und aktivem Eintreten für Demokratie und Menschenrechte/-würde.

"Tatsachen hören nicht auf zu existieren, nur weil sie ignoriert werden" (Aldous Huxley)

 

Wie kann ich hilfreich eingreifen, wenn ich im Alltag unfaires Verhalten und Gewaltsituationen miterlebe?

Manche Menschen trauen sich nicht aktiv zu werden und schauen zur Seite, wenn andere Menschen

beschimpft, beleidigt, diskriminiert, bedroht oder angegriffen werden.

Die Trainings vermitteln Lösungen, so dass jede/r sinnvoll und gewaltfrei in solchen Situationen helfen und eingreifen kann, ohne sich selbst zu gefährden.

Denn nicht die großen Heldentaten sind wichtig, sondern Interventionen, die eine weitere Eskalation verhindern und die Gewaltsituation unterbrechen. Die Teilnehmer/innen können in dem Seminar ausprobieren, welche Möglichkeiten des Intervenierens zu ihnen passen, denn die Handlungsmöglichkeiten müssen zu einem passen und sind für jeden Menschen individuell verschieden.

Methoden: Das Training setzt auf gedanklicher Ebene, beim Verhalten und bei der Selbsterfahrung an. An­hand von Beispielen und Alltagserfahrungen der Teilnehmer/innen wird das Thema Zivilcourage behandelt. Das Training be­dient sich dabei einer Bandbreite an pädagogi­schen Methoden und Moderationselementen die an der jeweiligen Zielgruppe ausgerichtet sind, so dass sich jeder mit seinen Möglichkeiten der Reaktionen und Zivilcourage auseinandersetzen kann.

 

Meine Ausbildung zur Zivilcourage-Trainerin erfolgte in Kooperation mit der Leitstelle Kriminalprävention des Landes Rheinland-Pfalz. Die Grundlage des Trainings bildet das Göttinger Zivilcourage-Impulse-Training (GZIT).

 

Hier ein paar Tipps zum Verhalten in brenzligen Situationen

Genau beobachten - Situation als Notlage interpretieren und ruhig bleiben

Aktiv werden, aber ohne dich selbst in Gefahr zu bringen

Hole Hilfe und suche Unterstützer. Sprich nicht eine anonyme Masse an, sondern einzelne Personen. Viele Menschen sind bereit zu helfen, wenn jemand anderes den ersten Schritt macht oder sie persönlich angesprochen werden.
Sprich jemanden direkt an und beauftrage ihn die Polizei (Telefon 110 ) oder andere Hilfe zu holen – oder rufe selbst den Notruf an.

Erzeuge Aufmerksamkeit. Mache laut auf die Situation aufmerksam.

Tue das Unerwartete. Tue etwas, mit dem du die Situation entschärfst. Nutze den Überraschungseffekt zu deinem Vorteil, stelle Fragen zur Uhrzeit, Weg etc. und versuche dadurch das Opfer aus der Konfliktsituation zu nehmen.

Nicht drohen oder beleidigen. Auch nicht selbst provozieren lassen. Vermeide Diskussionen und möglichst den Körperkontakt zum Täter. Körperkontakt ist i.d.R. eine Grenzüberschreitung, die zu weiterer Aggression führen kann.
Achte auf deinen eigenen Sicherheitsabstand.

Schätze deine Handlungsmöglichkeiten realistisch ein. Meist unterschätzen wir unsere Möglichkeiten. Hilfe holen, laut rufen oder umstehende Passanten ansprechen kann jede/r. Aber sorge dabei immer für deinen eigenen Schutz.

Kümmere dich um das Opfer. Sprich das Opfer an und versuche es zu beruhigen, versuche es von dem Täter weg zu bekommen.

Stell dich als Zeuge zur Verfügung Beobachte alles genau und präge dir Täter/innenmerkmale (von unten nach oben) ein. Stelle dich der Polizei zur Täterbeschreibung zur Verfügung.

"Wer nichts tut, macht mit"

Eine Kampagne für mehr Zivilcourage der Polizei in Rheinland-Pfalz

IT-Support Marcus Käfer
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